Clares Geschichte

Ein Grad Kontrolle…
Bei meiner Mutter wurde vor zehn Jahren Brustkrebs diagnostiziert. Zu diesem Zeitpunkt war die Kühlkappe noch relativ neu und nicht viele nutzten die Kopfhautkühlung, so dass auch meine Mutter diese Möglichkeit nicht wahrnahm. Leider verloren wir meine Mutter ein Jahr bevor bei mir Brustkrebs diagnostiziert wurde.

Zu sehen wie meine Mutter durch die Chemotherapie ging und ihr die Haare ausfielen, war sehr schwer für mich. Ich wollte das nicht auch durchmachen und war entschlossen meine zu behalten.

Ein Körperteil wegen Brustkrebs zu verlieren ist schon schlimm genug ohne dass dazu noch die Haare ausfallen. Ich probierte das Paxman Kopfhautkühlsystem aus, weil ich so normal wie möglich sein wollte. Ich habe zwei kleine Kinder und wollte nicht die Mutter sein, die mit einem Kopftuch oder einer Perücke auf dem Schulspielplatz steht. Und ich wollte mich vor dem Ausgehen nicht entscheiden müssen, welches Kopftuch zu meinem Outfit passt.

Ich erhielt die Informationen über die Kopfhautkühlung und die Kühlkappe direkt mit der Diagnose, so dass ich mich einlesen konnte bevor ich im Krankenhaus meine erste Behandlung bekam. Ich arbeite seit 20 Jahren als Krankenschwester, so dass es für mich sehr seltsam war als Patientin statt als Fachkraft dort zu sein– ich kümmerte mich um Menschen mit Krebs und nicht umgekehrt. Mein Onkologieteam, mein Betreuungsteam, das Chemoteam und Paxman waren eine große Unterstützung und es war wirklich beeindruckend, wie schnell die Behandlung geplant war.

„Wenn man die Diagnose bekommt, muss man mit dem Strom gehen. Die Kühlkappe gibt dir wenigstens die Kontrolle über eine Entscheidung.“

Während des Kopfhautkühlprozesses (Kühlkappe) ermutigten mich meine Freunde und meine Familie sehr, vor allem mein Papa, der gesehen hatte, was meine Mama durchmachte. Eine Freundin begleitete mich jede Woche und half mir durchzuhalten, was sich rückblickend auf jeden Fall gelohnt hat. Ich erinnere mich an einen Tag im Krankenhaus, an dem ich sehr durcheinander war und nicht wusste, ob ich weitermachen sollte. Die Krankenschwester sagte zu mir: „Dann nehmen wir sie runter, Sie haben ja eine Perücke zu Hause.“ Diese Worte ließen mich weitermachen.

Ich habe zwei kleine Kinder und wollte nicht die Mutter sein, die mit einem Kopftuch oder einer Perücke auf dem Schulspielplatz steht.

Ich arbeite seit 20 Jahren als Krankenschwester, so dass es für mich sehr seltsam war als Patientin statt als Fachkraft dort zu sein.

Wenn man die Diagnose bekommt, muss man mit dem Strom gehen. Die Kühlkappe gibt dir wenigstens die Kontrolle über eine Entscheidung. Die Leute sagten mir: „Ich weiß nicht wie du das geschafft hast.“ Und ich bin so stolz, dass ich die Entschlossenheit hatte meine Haare nicht zu verlieren. Wenn man die Chemo durchhält, hält man auch die Kopfhautkühlung durch. Das Ergebnis überwiegt die Nachteile.

„Ein Körperteil wegen Brustkrebs zu verlieren ist schon schlimm genug ohne dass dazu noch die Haare ausfallen.“